Aus dem Maschinenraum
Wenn sich das Investment-Team in seine Analysen vertieft, wirkt selbst unser sonst so geschäftiges Großraumbüro wie ein Lesesaal. Nicht ganz so prachtvoll wie der 300-jährige Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek, aber ähnlich ruhig. Denn in dieser Stille wird Wissen aufgebaut.
Bewegung kommt erst dann ins Spiel, wenn Lesen und Studieren Konsequenzen verlangen. Eine neue Position muss unbedingt ins Portfolio aufgenommen werden oder eine bestehende ist nicht mehr vertretbar und wird konsequent verkauft.
Aktivität ist kein Selbstzweck
Wer sein Vermögen einem professionellen Vermögensverwalter anvertraut, erwartet zu Recht eine Gegenleistung. Entscheidend ist dabei jedoch nicht die Aktivität, sondern das Ergebnis über die Zeit. Mehr noch: Übertriebene Geschäftigkeit kann sogar schaden. Eine alte Börsenweisheit bringt es auf den Punkt: „Hin und her macht Taschen leer.“
Jeder Kauf und jeder Verkauf verursacht Kosten – sei es durch Handelsspannen oder Transaktionsgebühren.
Mensch und Maschine
Das Gutmann Aktienteam kennt diesen Zusammenhang und dreht konsequent an den richtigen Stellschrauben. Portfolioanpassungen erfolgen mit viel Hirnschmalz und ausgeklügelter Computerunterstützung. Stets mit dem klaren Ziel, die Gebühren für unsere Kundinnen und Kunden so gering wie möglich zu halten.
Auch im Anleihenbereich gilt: Die besten Kosten sind jene, die gar nicht erst entstehen. Das Gutmann-Anleihenteam ist seit vielen Jahren tief im Primärmarkt verankert – dort, wo neue Anleihen emittiert werden. Allein im Jahr 2025 haben wir rund 470 Neuemissionen für unsere Anleihenfonds gezeichnet. Das ist nicht nur bemerkenswert, sondern auch gut fürs Börserl. Neuemissionen bieten häufig eine Prämie, weil Unternehmen ihre Anleihen erfolgreich platzieren wollen. Die Renditen liegen dabei oft über jenen des Sekundärmarktes.
In der Vermögensverwaltung gibt es viele kleine Rädchen, an denen das Chief Investment Office dreht. Nicht alle sind von außen sichtbar. Genau deshalb gebe ich Ihnen mit dem Gutmann Blickwinkel regelmäßig Einblicke in den Maschinenraum unserer Bank. Je besser Sie unsere Entscheidungen nachvollziehen können, desto größer wird Ihr Vertrauen in unser Know-how.
P.S.: Der erste Gutmann Blickwinkel erschien im Juni 2020. Vielen Dank für Ihre Treue über 230 Ausgaben! Für die Zahlenmenschen: Alle Newsletter zusammen ergeben 360 Word-Seiten. Die nächste Ausgabe erwartet Sie am 16. Jänner 2026 in Ihrer E-Mailbox.
Das gesamte Gutmann-Team wünscht Ihnen erholsame Feiertage. Bleiben Sie gesund und starten Sie mit uns in ein erfolgreiches neues Jahr!
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