Gutmann Marktmeinung

Fundamentale Faktoren und die Anwendung eines ökonometrischen Zeitreihenmodells prägen die Formulierung der Gutmann Marktmeinung gleichermaßen. Ziel ist die kurz-, mittel- und langfristige Einschätzung der volkswirtschaftlichen Lage und der damit verbundenen Entwicklung der Finanzmärkte.

Die fundamentalen Faktoren basieren überwiegend auf den klassischen volkswirtschaftlichen Indikatoren. Neben mikroökonomischen Faktoren (z. B. Unternehmensgewinne) und makroökonomischen Faktoren (z. B. Inflationserwartung) kommen auch eigens entwickelte Indikatoren zum Einsatz, die darauf abzielen, konjunkturelle Entwicklungen auf Ebene der G7-Länder besser abschätzen zu können. Umfrageergebnisse aus dem Konsumenten- und Unternehmensbereich sowie Erkenntnisse externer, weltweit führender Research-Partner (u. a. BCA, GaveKal, SED) fließen ebenso in die Marktmeinung ein. Hieraus ermittelt die Bank Gutmann mittel- und langfristige volkswirtschaftliche Trends für die großen Wirtschaftsräume sowie kurzfristige Markterwartungen für die Schwellenländer (Emerging Markets).

Das ökonometrische Zeitreihenmodell dient der Einschätzung der kurzfristigen Trends auf den großen Finanzplätzen. Basis dieses Modells sind Index-Zeitreihen der Aktien-, Renten- und Geldmärkte, aus deren Relationen sich kurzfristige Erwartungen für die einzelnen Märkte ableiten lassen. Gemeinsam mit einem Experten auf dem Gebiet der stochastischen Optimierungsmodelle, Dr. Gerd Infanger von der Stanford University in Kalifornien, wurde dieses Modell durch die Bank Gutmann entwickelt und wird nun exklusiv angewendet.

Diese genannten Einflussfaktoren werden laufend durch das Gutmann Portfolio Management Team analysiert und in Form der Gutmann Marktmeinung publiziert. Diese setzt die relativen Gewichte der Vermögensklassen (Aktien, Anleihen, Alternative Investments), Regionen, Währungen und Laufzeiten fest.
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